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Die (vermeintlich) letzten Tage des Chemnitztalviadukts…

Eisenbahnviadukt über das Chemnitztal, im Hintergrund die bedeutende Maschinenfabrik von Schubert & Salzer (Architekt: Erich Basarke), Fotografie um 1900

Eisenbahnviadukt über das Chemnitztal, im Hintergrund die bedeutende Maschinenfabrik von Schubert & Salzer (Architekt: Erich Basarke), Fotografie um 1900

Nicht nur Freiberg ist, so scheint es zumindest, in Sachsen ganz weit vorne beim Beseitigen historischer Bauwerke, die bereits ein oder mehrere Jahrhunderte überlebten, nur um schließlich am Selbstverwirklichungs- und/oder Neubauwahn verschiedener Menschen in höheren Positionen zugrunde zu gehen. Deprimierend? Aber hallo!

Vor allem angesichts des weltweiten Gesprächsthemas „Nachhaltigkeit“ (weltweit, d.h. den Teil der Welt umfassend, der es sich leisten könnte)… Man überlege sich einmal, wie wunderbar es wäre, wenn wir heute Bauwerke errichten könnten und würden, die im Jahr 2113 nur eine neue Putzschicht, einen neuen Rostschutzanstrich oder vielleicht mal einen neuen Dachstuhl oder die eine oder andere Schicht neuen Verschleißmaterials benötigten; deren Wärmedämmung nicht schon nach zwei Jahren veralgt bzw. schimmelig oder deren Beton nicht innerhalb von 10 Jahren bröselig wird.

Wohl reines Wunschdenken in einer Zeit, in der Großprojekte bereits vor oder während der Ausführung sterben (z.B. Transrapid oder BER) oder bis zur Fertigstellung zumindest ihren Preis in ungeahnte Höhen treiben (z.B. Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 — zugegeben, ob diese beiden Projekte vollendet werden, ist auch noch fraglich, aber zumindest wurden schon Konzerte unter dem Label Elbphilharmonie verkauft und die Vollendung von S21 per Volksabstimmung beschlossen — was ja auch die demnächst zu erwartende Fertigstellung der Dresdner Waldschlößchenbrücke und die Aberkennung des UNESCO-Weltkulturerbetitels für die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal bedeutet hat), in der Boxendenken (offensichtlich: Hamburg Hafencity, Überseestadt Bremen, Innenhafen Duisburg) gefördert wird (siehe etwa die Beispiele 123456 oder 7) und leichter Gegenwind gleich Zerfallsprozesse in Gang setzt (z.B. beim Hauptbahnhof Berlin). (Andererseits kann man sich manchmal das Jauchzen ganz und gar nicht verkneifen, wenn größenwahnsinnige Projekte mit Hang zur ästhetischen Lächerlichkeit an Baumängeln ungeahnter Größenordnung scheitern, wie etwa bei der Duisburger Küppersmühle geschehen!)

Währenddessen werden Bauwerke, die tatsächlich über lange Zeit treu ihren Dienst versahen, heute als als nicht mehr sanierungsfähig hingestellt. Man könnte meinen, dass dies allein an der mangelnden Kreativität der verantwortlichen Planer, Bauingenieure und Architekten liegt. Tatsächlich scheint sich heutzutage bei allen Beteiligten eine Einfallslosigkeit (Einfältigkeit?) durchgesetzt zu haben, was den Umgang mit unserem städtebaulichen oder landschaftsbildprägenden Umfeld angeht. Natürlich ist das, was heute ästhetischen Wert zugesprochen bekommt, zur Erbauungszeit unter Umständen auch als hässlich und störend empfunden worden. Doch scheint mir, dass zumindest häufiger auf den individuellen, durch die Fassade/Form kommunizierten Charakter des jeweiligen Bauwerks Wert gelegt wurde. Heute werden diese nicht (mehr) klinisch reinen Objekte als Ballast definiert und ihr gewollter Verlust mit ökonomischen Argumenten schön geredet.

Nachdem in Sachsen mit dem Stadtumbau Ost in den 2000er-Jahren bereits ein gewaltiger städtebaulich-kultureller Flurschaden mit staatlicher Förderung angerichtet wurde, machen Kommunen, Städte und kapitalistisch denkende Betriebe (Verzeihung, aber wir sind nun mal gerade im Osten ;-)), auch in diesem Jahrzehnt keinen Halt vor historischer Bausubstanz. Inzwischen gibt es auch EU-Fördertöpfe zur Strukturförderung, die z.B. die „Bereinigung“ von Industriebrachen zur Folge haben und nachfolgend für „blühende Landschaften“ mitten in den Städten sorgen… Ein aktuelles Beispiel aus Chemnitz zeigt, dass diese Fördermaßnahmen nur zur verdeckten Verlagerung von Kosten zum Steuerzahler dienen — aber das ist uns ja seit der Finanzkrise noch nicht mal mehr ein Achselzucken wert, oder?

In Chemnitz soll nämlich nach dem Willen der Deutschen Bahn AG das anfänglich gezeigte Eisenbahnviadukt über die Beckerstraße, den Chemnitzfluss und die Annaberger Straße durch einen Brückenneubau ersetzt werden. Das über 100 Jahre alte, zwischen 1901 und 1909 errichtete Viadukt aus einer filigran wirkenden Eisenkonstruktion mit zwei Fachwerkbogen- und mehreren Balkensegmenten erstreckt sich über eine Länge von etwa 275 Metern und war schon kurz nach seiner Fertigstellung ein Postkartenmotiv! Das Viadukt steht als Teil der Eisenbahnstrecke zwischen Dresden und Werdau für den Anschluss der Stadt Chemnitz an die wirtschaftliche Lebensader dieser Zeit und die große Bedeutung, die dieser Eisenbahnverkehrsknoten für Sachsen hatte. Zwar war die Industriestadt bereits 1858 über Zwickau und Werdau an das Bayrische Eisenbahnnetz angeschlossen und ab 1869 mit der Fertigstellung der Teilstrecke bis nach Freiberg ein wichtiges Bindeglied auf der damit durchgängigen Hauptbahnstrecke zwischen Dresden und Werdau, jedoch entstand das heutige Chemnitztalviadukt erst mit der Höher- bzw. stellenweise Tieferlegung der Eisenbahntrasse Anfang des 20. Jahrhunderts. Dies ermöglichte einen reibungslosen Güterverkehrsfluss, ohne dass die Kreuzungspunkte mit den vielen weiteren Verkehrsadern des Chemnitzer Stadtgebiets noch zu Problemen führten. Die Bedeutung des Brückenbauwerks für die Geschichte der Stadt Chemnitz ist daher nicht von der Hand zu weisen! Und angesichts der nachfolgenden Detailaufnahme wird dem Viadukt auch niemand den Zeugnischarakter für eine vergangene Hochzeit des Eisen-/Stahl-Ingenieurbaus abstreiten, oder?

Das Chemnitztalviadukt

Fotografie von 2010

Heute gehört das viergleisige Chemnitztalviadukt zum letzten Streckenabschnitt der sogenannten „Sachsen-Franken-Magistrale“ von Dresden nach Nürnberg, der innerhalb von Chemnitz noch auszubauen ist. Nachdem Untersuchungen der Deutschen Bahn ergaben, „dass der Erhalt beziehungsweise die Unterhaltung des vorhandenen Brückenbauwerkes weder technisch noch wirtschaftlich vertretbar“ sei, wurde von der Bahn und der Stadt Chemnitz im Jahr 2003 ein Wettbewerb für einen Brückenneubau durchgeführt. Dieser zielte dabei — bitte festhalten — „auf eine dem vorhandenen Bauwerk qualitativ gleichwertige Lösung in moderner Form“ ab. Der Siegerentwurf von Krebs & Kiefer, einem Darmstädter Ingenieurbüro, bestach die Jury durch seine „stadträumliche Offenheit zum Großgrün des Stadtparkes, über den die Züge scheinbar schwerelos gleiten“. Doch schaut man sich den besagten Entwurf (aufgrund von bestehenden Urheberrechten nicht direkt hier eingebunden) einmal an, lassen die dicken runden Stahlverbundträger im Vergleich zu der filigranen, aber dichten Packung der überlieferten Eisenkonstruktion irgendwie keine Leichtigkeit aufkommen. Jenseits der baustatischen Herausforderungen kommt hier allenfalls ein Gefühl gestalterischer Beliebigkeit im Baukastenprinzip auf — ein haarsträubendes Kontrastprogramm zu der qualitätvollen, beinahe trutzig wirkenden Industriearchitektur von Erich Basarke im Hintergrund. Ein Stadtpark hingegen ist mir an dieser Stelle noch nie aufgefallen. Nach einer dem Investitionsvolumen geschuldeten Denkpause, in der die möglicherweise aufgeschreckte Bevölkerung wieder einschlafen konnte, teilte die Deutsche Bahn der Stadtverwaltung Chemnitz 2012 mit, dass der aufgeschobene Streckenausbau ab 2013 planerisch vorbereitet und 2015 endlich ausgeführt werden könne.

Ganz abgesehen von ästhetischen Fragen über den Siegerentwurf zum Brückenneubau, über deren Beantwortung man je nach Geschmack ja durchaus vortrefflich streiten kann, bleiben allerdings Lücken in der bisherigen Erzählung der Verantwortlichen. So ist es fraglich, ob die derzeitigen Anforderungen an die hochfrequentierte Bahntrasse tatsächlich derart rabiate und endgültige Maßnahmen an dem besagten Viadukt überhaupt notwendig machen. Da die „Sachsen-Franken-Magistrale“ inzwischen zum überwiegenden Teil nur noch zweigleisig ist, liegt die Vermutung nahe, dass sich die Deutsche Bahn gerne den Unterhalt für die überzähligen zwei Gleise auf dem historischen Brückenbauwerk ersparen möchte. Zum anderen hält sich das hartnäckige Gerücht, dass wiederum staatliche Förderprogramme im Spiel sind. „Wenig bekannter Hintergrund ist ja das verdeckte 80%ige EU-Subventionsprogramm zum Abriss technischer hist. Stahlbauwerke (Brücken etc). Derzeit werden überall in der EU technische denkmalwürdige und urban wertvolle Bauwerke geschliffen und durch ästhetisch und wirtschaftlich fragwürdige Stahlbetonneubauten ersetzt.“ (Michael Burchardt, Architekt)

Ohne eine solche Förderung müsste die Deutsche Bahn sowohl Abbruch als auch Neubau eines derartigen Bauwerks aus eigener Tasche investieren und würde sich vermutlich freiwillig um ressourcenschonende Alternativen bemühen — wie etwa die behutsame Ertüchtigung von vorhandener Substanz mit dem positiven Nebeneffekt der Pflege einer überlieferten und öffentlich geschätzten Kulturlandschaft. Aber so wird ja der Steuerzahler ohne Mitspracherecht zur Kasse gebeten und bekommt zugleich eine neue positivistische Sicht des Kulturausverkaufs übergeholfen.
Zudem ist zu vermuten, dass in einem Jahrzehnt wesentliche Fortschritte in der Bauwerkserhaltung gemacht wurden, die zu einer völligen Neubewertung der Ergebnisse der 2003 erfolgten Untersuchungen des Viadukts führen würden — wenn man diese denn zulässt. Ganz abgesehen davon, dass Ergebnisse auch auf die ein oder andere Weise „schön gerechnet“ werden können, um zu einem gefälligen Diskussionsergebnis in berufener Runde zu führen. Warum also nicht dem berechtigten Interesse der Öffentlichkeit an dieser Sache Rechnung tragen und die bisherigen Untersuchungsergebnisse offen legen? Schließlich war das Chemnitztalviadukt seit seiner Bauzeit im Bewusstsein der Bevölkerung als Teil der modernen, zukunftsgewandten Stadt verankert und auch die neuesten Vorgänge haben den Widerstand der Bevölkerung gegen die forcierten Abbruchpläne geweckt — nicht nur in Chemnitz, sondern deutschlandweit und sogar auf internationaler Ebene.

Warum also nicht nochmals nachschauen, ob nicht neben dem für das Stadtbild von Chemnitz wirklich fatalen Abbruch des Viadukts noch andere Wege gangbar sind? Wo bleiben die kreativen Köpfe in der Republik, die es als Herausforderung ansehen, im Einklang mit historischer Substanz zu planen, zu entwerfen, zu bauen?

Lasst uns zeigen, dass der Erhalt des Chemnitztalviaduktes im öffentlichen Interesse ist, indem wir uns als Öffentlichkeit zeigen! Ein Anfang hierfür ist die gemeinsame Petition der Bürgerinitiativen STADTFORUM CHEMNITZ und stadtbild-chemnitz.de, die Stimmen für den Erhalt des Chemnitzer Wahrzeichens sammelt.

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Apr 192013

Normalerweise schimpfe ich ja nicht über Microsoft-Produkte, weil ich sie kaum nutze. Aber in einer Büroumgebung ohne Digital-Schnickschnack ist zumindest Outlook immer für den ein oder anderen widerwiligen Lacher gut:

Outlook-Meldung

 

Habe ich etwas übersehen oder verbirgt sich in dieser Meldung tatsächlich ein fetter Widerspruch?

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Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Mountain-Lion-Bashing-Artikel. Und nein, es geht hier nicht um Berglöwen! Ich mag Katzen — auch Großkatzen — wirklich gerne (letztere aber bitte nur aus der Ferne). Ich mag sie nur nicht in Form von fehlerhaftem oder schlichtweg nervigem, entmündigendem und indoktrinierendem Code auf meinem (für die diesmal gelieferte Leistung wirklich) zu teuren Macbook Pro. So möchte ich mich heute einmal über ein nicht mehr ganz so neues, aber für mich als bisherigem, noch ohne Apps funktionierendem Snow-Leopard-Nutzer ziemlich penetranten Stück S…oftware auslassen. Es geht um den Mac App Store.

Der soll eigentlich die Software-(De-)Installations- und Update-Zentrale schlechthin sein. Klingt so auf Anhieb erst einmal gut, oder? Keine lästigen Installer-DVDs mehr, nicht auf dreißig verschiedenen Webseiten irgendwelche Programme herunterladen und jeweils einen eigenen Installationsprozess starten, sofortiger Zugriff und Bezahlung aus einer Hand — was möchte man als Freizeit-Tastendrücker mehr?

app2date

Und App in den Papierkorb! Bitte!
(Quelle: http://www.apple.com/de/osx/apps/app-store.html)

Dagegen spricht zum Beispiel, dass Apple in seiner Allmächtigkeit natürlich alles, was dort an Programmen angeboten wird, kontrolliert. Klar vermindert dies die Chance, dass Schadsoftware angeboten wird (aber auch nicht zuverlässig), aber zugleich verzögert es auch die Update-Zyklen bei Programmen mit bekannten und gefixten Bugs. Da bleibe ich doch lieber bei den Einzelinstallern und ihrem eigenen Update-Zyklus, das erscheint mir etwa bei Browsern (Opera etwa hinkt im App Store gerade eine Version hinterher) etwas sicherer. Nette Open-Source-Programme bekommt man über den App Store sowieso nicht, weil die Apple-AGB mit der offenen GPL inkompatibel ist. Daher gibt es so sinnvolle Pakete wie VLC, Adium, Skim etc. schon gar nicht über die Apple-Zentrale. Einige kommerzielle Produkte, wie z. B. Adobe Lightroom, sind aber auch nicht im (europäischen) App Store zu finden — man fragt sich, woran das nun wieder liegen könnte…

Allmächtigkeit heißt übrigens auch, dass nicht nur lizenzbedingte Streichungen im App-Angebot an der Tagesordnung sind, sondern der App-Store-/iTunes-Store-Nutzer generell nur die kleine heile Apfelwelt vor die Nase gesetzt bekommt. Schon gewusst? Apple zensiert. Und dann auch noch so komische Dinge wie nackte Haut, Schimpfwörter in Liedtexten und aktuelle Informationen zu Krisenherden der Welt. Seit wann ist Kapitalismus denn derartig prüde?

Unabhängig davon, ob man nun seine Programme wieder selbst im Netz sucht und installiert, um den App Store kommt keiner herum. Schließlich laufen dort weiterhin die Update-Routinen für das System und die mit Erwerb der Kiste vorinstallierte Software — z.B. für so sinnlose Dinge wie das Game Center. (Auch so ein Ding, das man nicht los wird, selbst wenn man es möchte. Man konnte es anfänglich auf dem iPhone noch nicht einmal in einen Unterordner namens “Müll” schieben, aber es gänzlich zu löschen ist heute immer noch nicht erlaubt!) Aber gut, dann nutzt man ab und zu einfach den App Store für die notwendigen Systemaktualisierungen und ignoriert das Ding den Rest der Zeit — schließlich unterscheidet sich von der bisherigen Update-Routine auch nur die völlig überfrachtete und langsame Store-Oberfläche.

Pustekuchen. In regelmäßigen Abständen meldet sich nun penetrant der App Store zu Wort und blendet eine Nachricht zu vorhandenen Updates in der rechten oberen Ecke des Bildschirms ein. Und es gibt keinen Ausschalter!

Updates Available

Man kann auf “Details” oder auf “Update” klicken (meinetwegen auch irgendwo sonst auf die Nachricht), man landet immer im neu aufgerufenen App Store — selbst wenn man dann keine Berechtigung zum Installieren hat. Was soll das? Gut, ich hätte die Berechtigung bei mir auf meinem System, aber erstens brauche ich keine Erinnerung, dass es immer noch dieses eine Digital-Camera-RAW-Compatibility-Update für Canon- und Nikon-Knipsen gibt (besitze ich nämlich nicht und will ich daher auch nicht installieren), und zweitens will ich wirklich nicht jedesmal auf den App Store warten, bis ich wieder etwas anderes mit dem Rechner machen kann. (Geschweige denn, dass ich jetzt — jetzt! — JETZT! ein System-Update mache, seit das inzwischen auf beim Mac immer mit einem Neustart verbunden ist.)

Nicht, dass ich die Benachrichtigung an sich problematisch fände. Nur möchte ich diese ignorieren dürfen, ohne dass sie weiterhin wichtige Bedienelemente meines Systems verdeckt. Optimal wäre etwa, wenn die Nachricht nach wenigen Sekunden anwenderfreundlich und ohne Aufhebens einfach verschwindet. Und wenn der Nutzer keine Adminrechte hat, sollen derartige Nachrichten gefälligst ausgeschaltet werden können!

Es gibt für das ”Notification Center” bzw. die “Mitteilungszentrale” tatsächlich einen “normalen” Ausschalter, wenn es einem reicht, dass das Ding nur für den Rest des Tages die Klappe hält und danach wieder fröhlich weiter plaudert…

Und täglich grüßt das Murmeltier!

Möchte man ein wenig permanentere Ergebnisse haben, hilft glücklicherweise ein wenig Terminal-Magie. Damit verschwinden nicht nur diese komischen nervigen Nachrichten, sondern überhaupt das ganze damit zusammenhängende “Notification Center” am rechten Rand. Dies habe ich persönlich eigentlich immer nur unfreiwillig beim Scrollen durch ein Zwei-Finger-Wischen vom rechten Trackpad-Rand aus geöffnet und anschließend schnellstens wieder geschlossen. Dass man überhaupt auf Terminal-Befehle zurückgreifen muss, um eine solch penetrante Funktion länger als einen Tag loszuwerden, ist schon hochgradige Bevormundung. Aber nun noch schnell in den System-Einstellungen zur Gestensteuerung das Zwei-Finger-Wischen ausgestellt und man fühlt sich — zumindest bei diesem Problem — wieder als Herr/Frau im eigenen virtuellen Hause! Uff…

PS: Das ”Notification Center” ist übrigens auch so ein appiges Ding, das den Sprung vom iOS in die (ehemals) Produktiv-Umgebung OS X geschafft hat. Ich nutze beides nicht und bin glücklicherweise auch nicht ganz allein. Danke OS X Daily!

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