Blast it!

Jungs und Mädels, ich weiß ja nicht, ob ihr heutzutage auf Selbstkasteiung steht — ich war bisher der Meinung, dass die heutige Jugend (und ja, ich fühle mich wirklich alt, wenn ich Euch so durch die Gegend laufen sehe) doch sehr ablehnend gegenüber dieser Art von Religionsausübung steht — aber anscheinend gibt es etwas, mit dem Ihr Euch täglich gerne selbst quält: Eurem Handy. Oder besser gesagt: Eurem Handy-Lautsprecher.

Habt Ihr Euer Geld komplett für Handy und Handyrechnung ausgegeben, dass Ihr keine vernünftige Anlage mehr kennt, in der Musik tatsächlich auch nach Musik klingt? Jeder dieser unsäglichen Ghettoblaster von früher wird der Musik besser gerecht, als Eure Handy-Quäken! Und man kann sich ja trefflich darüber streiten, ob sich das, was Ihr da gerade hört, auch Musik nennen darf (aber da würde mir nur mein eigener Musikgeschmack vorgehalten, also lasse ich das mal gekonnt), allerdings ist das, was aus Eurem Handy quietscht, wirklich nur noch Lärm!

Also, Kopfhörer auf — am besten die richtigen guten alten Muschelkopfhörer — und richtig hinhören. Gute Musik braucht das. Wenn Ihr nicht hinhört, sondern dabei quatscht, ist’s wirklich nur Lärm und belästigt alle anderen auf der Straße, im Bus, im Zug.

Und wenn die Freunde mithören sollen und wollen: Einfach abends oder am Wochenende mal wieder treffen, die Anlage bestücken und mit richtigen Lautsprechern Spaß haben!