Einmal Porto bitte…

Ja, Hochdeutsch ist bekanntlich schwer. Wenn es dann noch nicht mal „hoch“, sondern irgendwas annersch — sächsch zum Beispiel — ist, dann haben viele Leute was zu lachen, manche dagegen goar nüscht. Zu den ersteren gehören die Leute, die Olaf Schubert lustig finden, ohne ihm je inhaltlich zugehört zu haben (was vielleicht auch Grundbedingung sein kann). Zu den letzteren gehörte u.a. eine Frau, die nach Porto fliegen wollte und ber Delefon einen Fluch nach Bordo (also Bordeaux) bekam. Klingt gomsch, is‘ aber so.

Aber die Sachsen haben’s ja eh nicht leicht. Wird in einem englischsprachigen Film der Deutsche immer mit grauenvollem Akzent vertont, so wird dieser Deutsche in der deutschsprachigen Fassung immer mit grauenvoll sächsischem Akzent synchronisiert. Wem fällt was auf? Nu kloar, immer feste druff!

http://www.youtube.com/watch?v=wmw8guFLz-g

„So sin‘ mir nu mal druff!“