Feministische Filme (1): Holy Smoke

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie das ist mit  Männern und Frauen, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.

Kurzfassung: Alpha-Männchen wird mit viel Phantasie und Einfühlungsvermögen gezähmt, eingeritten und schließlich domestiziert in die ‚Freiheit‘ entlassen. Man sieht das Männchen am Ende — zum Niederknien von Harvey Keitel gespielt — je ein Baby auf Bauch und Rücken tragend. Doch wer schafft es, dass der Supermann schließlich im roten Kleidchen und mit Lippenstift in den outback rennt, die einzigartige Kate Winslet. Sie verkörpert die Liebe, die allumfassende und unteilbare Liebe. Sie ist erleuchtet. Und wer immer noch nicht weiß, wie schön das Leben sein kann, der sieh sich an, wie Ruth, also Kate, zu ihrem walkman laut, laut, mitsingt:

And I’m here to remind you
Of the mess you left when you went away
It’s not fair to deny me
Of the cross I bear that you gave to me
You, you, you oughta know.“

Denn wo Rauch ist, da ist auch Feuer, manchmal auch ein heiliges.

 

Den Staub wirbelt Kalte Winslet auf.