Was für ein Jammer!

Gute Musik ist selten. Gute Musiker sind mindestens genau so rar. Was uns heute im Radio und im Musikfernsehen so angeboten wird, ist zwar meistens gut gemacht, aber oft eben auch nur das Ergebnis zielstrebiger Computervearbreitung. Welche Künstler es wirklich drauf haben, merkt man beim Live-Konzert. Und dabei kommen die ausgeprägten Talente der Sängerinnen von Katzenjammer so richtig zur Geltung. Singen können alle vier. Auch bei den Instrumenten hat man das Gefühl, dass alle Alles spielen können. Das lustige „Bäumchen(Instrumenten-)-wechsel-dich“ auf der Bühne macht nicht nur den Konzertbesuchern Spaß, auch die Musikerinnen selbst sprühen gerade so vor Energie und Freude. Ich habe schon einige erlebt, die mit der Musik von Katzenjammer nicht viel anfangen konnten. Aus der Konserve wirkt sie einfach nicht so überzeugend. Live rules! Der Auftritt der vier Norwegerinnen ist immer einzigartig und steckt an, egal was man von der Musik selbst halten mag. Diese umfasst einen breiten Genre-Mix. Ich wüßte nicht mal, wie ich ihn beschreiben soll. Pop? Nein, wirklich nicht. Folk, sicher. Polka und Zirkus auch. So ein bisschen New Orleans ist auch dabei. Ach, man muss es erleben. Also los! Auf, zum nächsten Konzert! Oder, wer zu denen gehört, die nicht das Glück haben in der Nähe gut sotierter Konzertveranstalter zu residieren, kann vorraussichtlich ab dem 9. September das neue Album erwerben. Vielleicht wird es ebenso überzeugen, wie die Live-Performance. Rezensionen des Albums sind jederzeit herzlich willkommen!

Und hier aus der Reihe „schlechte Handy-Fotos“ zwei Impressionen vom Konzert von Katzenjammer bei der diesjährigen Kulturarena in Jena (ja, ich weiß. Eigentlich erkennt man nichts. Aber schließlich gehören diese Bilder nicht umsonst in besagte Reihe):

Aus der Reihe "Handyfotos": Katzenjammer I  Aus der Reihe "Handyfotos": Katzenjammer II

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