Land unter!

Natur ist gewaltig — oder gewalttätig und erbarmungslos — je nachdem, ob man den gemeinen Gaffer oder den verzweifelten Hausbesitzer nach seiner Meinung fragt — der eine spielt Paparazzo am ausufernden Fluss, während der andere noch Sandsäcke vollschippt oder bereits resigniert die Brühe betrachtet, die ihm um die Beine schwappt. Eines ist jedenfalls klar: die Pegel in Sachsen steigen zumindest an einigen Gewässern noch weiter an. Während sich die gestern fotografierte Striegis im Altkreis Freiberg inzwischen etwas zurücknimmt, wird die heute den Tag über in Dresden beobachtete Elbe (morgens bei einem Pegel von 6,46 Metern und später am Nachmittag bei einem Pegel nur wenige Zentimeter unter der magischen 7-Meter-Marke) wohl noch weiter ansteigen — zumindest wenn man die Wassermengen, die in den nächsten Stunden von Prag und Usti über die Moldau nach Dresden fließen werden, in Betracht zieht. Hoffentlich reichen die knapp drei Meter bis Oberkante Unterlippe!

PS: Ich hatte heute übrigens schon einen Arbeitseinsatz zur Rettung von Kulturgut, ich durfte davor und danach noch etwas knipsen… Oder?