Mitleid mit Millionären

Kaum ist Gras über die Hoeneß-Affäre gewachsen, Hoeneß, der sich in den Medien gern als Retter von Recht und Ordnung präsentierte, verteidigte tränenreich noch vor kurzem seine selbstständige Verteilung (o.k., es war sehr viel weniger) des der Steuer vorenthaltenen Geldes, schon sollen wir Mitleid mit einem anderen Millionär haben. Der Chef des Springerimperiums Döpfner hat Angst vor Google. Bisher hatten recht schaffende Bürger Angst vor Springer, so ändern sich die Zeiten. Aber ist Angsthaben vor einem erfolgreicheren Geschäftsmodell, eine Angst, um die sich die Allgemeinheit kümmern muss?