Oh, wie schön ist Schöneiche

Beim Blättern in der aktuellen c’t (Heft 22/2012) fiel mir doch gestern auf Seite 44 ein wenig freundlicher Artikel über Apples neue Karten-App (dem Google-Maps-Ersatz) auf. So wenig erfreulich die Fakten auch sind, eröffnen sie doch ungeahnte unternehmerische Möglichkeiten. Folgende Geschäftsidee sucht also jemanden, der sie umsetzt:

Apple verortet das Brandenburger Tor derzeit an einer Stelle rund 25 km entfernt seines vielfach bestätigten Standortes am Pariser Platz und sieht sich offenbar auch nicht in der Lage, diesen Fauxpas zeitnah zu korrigieren.

Also lasst uns an eben jener Stelle im beschaulichen Schöneiche bei Berlin einen Imbiss eröffnen! „Zum Brandenburger Tor“ soll er heißen und all die „Apple-Fanboys“, die sich dort einfinden, um das echte Brandenburger Tor zu bestaunen, mit Currywurst, Buletten und anderen Berliner Spezialitäten versorgen. Nachher können sie sich an den bereitgestellten Rechnern (meinetwegen auch iMacs) bei Google Maps das echte Tor anschauen.

Wer dann doch noch zum Pariser Platz will, bekommt als Wegzehrung noch einen weiß getünchten Apfel. Nur anbeißen muss er ihn selber — wegen der Urheberrechte.

Anfragen auf Beteiligung an der Geschäftsidee können via Kommentarfunktion abgegeben werden.

Disclaimer: Sollten Sie einer der oben genanten Apple-Fanboys sein und ich mit diesem Artikel Ihre religiösen oder weltanschaulichen Gefühle verletzt haben, so schlucken Sie es bitte herunter oder weinen Sie leise in ihr weißes mit angebissenen Äpfeln besticktes Taschentuch.