Rassismuskeule

In einem Schulbuch des Bundeslandes Baden-Württemberg, Bildung ist Ländersache, ist unten stehende Karikatur gedruckt. Schon länger gibt es die rhetorischen „Totschlagargumente“, die versuchen aus harmlosen Mäusen mediale Mammuts zu machen. Die FAZ, in deren Umfeld die Karikatur ursprünglich erschien, vermeldet den offiziellen Protest der Türkei. Die Abbildung sei „ein Spiegelbild des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit“ in der Bundesrepublik. Unter dem „Deckmantel der Freiheit“ werde zu „Hass und Islamophobie“ angestachelt. Vorfälle wie der Abdruck der Karikatur, „die unseren Präsidenten und unsere in Deutschland lebenden Bürger beleidigt“, seien der wahre Grund „für das Scheitern der Integrationspolitik, da sie ein Gefühl der Ausgeschlossenheit unter Türken und Muslimen in Deutschland schaffen.“ Also das einzig Rassistische ist die Scharf(sic)-Rasse. Wie sich Erdogan beleidigt fühlen kann, weil das Haus in dem der Hund des Türken wohnt, die Aufschrift Erdogan hat, das weiß wohl nur wer türkischer Staatsdiener ist. Ja, Mahlzeit, aber auch!

 

Eine Antwort auf „Rassismuskeule“

  1. Die Hundehüttenbeschriftung spricht doch für eine freundliche Verehrung des türkischen Präsidenten. Den in bayrischer Nationaltracht ziegenhütenden Türken und die shisharauchenden Bayern zeigen das Wechselverhältnis kultureller Integration.

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