Streetart VII: Bremen

Auch in Bremen finden sich beim Herumsträunen so einige Anmerkungen der urbanen Straßenkünstlerszene an Gemäuern, Häuser- und Tunnelwänden, so dass ein fünfter Artikel der Reihe „Streetart“ mit einigen Beispielen aus dieser Stadt angefüllt werden kann.

Da ist zum Beispiel ein geflügeltes Etwas zu sehen, gleich umrissen, aber in verschiedenen Farben, verteilt über das ganze Stadtgebiet. So ist es mir häufig in der Innenstadt, aber auch am Hafen, im Bremer Norden an der Autobahn und — wenn ich mich nicht irre — am südlichen Arstener Zubringer aufgefallen. Einige habe ich fotografiert und schließlich mal im Netz nachgeschaut, was es mit dem Flügelding auf sich hat. Wider Erwarten verbirgt sich darin keine spektakuläre Botschaft, der Urheber möchte  lediglich, dass sein Zeichen überall gesehen wird — hat bei mir funktioniert.

Unauffälliger sind da die umfunktionierten Schallplatten, die mit neuen Motiven versehen z.B. an Brücken oder hoch oben an Wänden kleben und wahre Entdeckerfreude beim aufmerksamen Betracher hervorrufen. Auch Stencils, wie die „Frau in Streifen“, oder „Cut outs“, wie z.B. der Messerstecher um die Ecke, sind vor allem im Viertel überall zu sehen. Sehr schön ist auch der Kommentare zum Shoppen auf der Obernstraße — also der Bremer Einkaufsstraße schlechthin. Kunstvolle Graffities kann man schließlich im Hafen rund um ein altes Lagergebäude sehen, das in der Nähe des Mäuseturms zu finden ist. Urheber sind wohl Tobe & Hek, hier gibt es dazu sogar Videos. Eine Seite, die sich sehr ausführlich mit der Bremer Streetart beschäftigt, ist hier zu finden, fröhliches Stöbern! Die Kurzform mit eigenen Fotos kommt jetzt hier:

 

Wer die Fundorte wiederfindet, kriegt einen Keks…