Nov 012016

…gab es in Dresden auch schon 1922:

Besorgter Bürger

(Gesehen auf dem Johannisfriedhof zu Dresden.)

Okt 152016

Land Straße

Auf unserem Honigglas steht „Honig … von freifliegenden Bienen“. Seither frage ich mich, ob man mit nicht freifliegenden Bienen an der Leine Gassi gehen muss und ob sie Halsbänder mögen oder doch lieber ein Geschirr tragen möchten. Fragen über Fragen.

Mrz 022016

Decomafia

Nov 222013

… werden über Straßen getragen.

Fahrradfahrerartenschutz gibt es nicht. Zumindest nicht in Dresden.

Zugegeben, die Gattungen der oftmals nicht phosphoreszierenden Kamikaze-Fahrradfahrer und der Fußgänger-Überfahrradfahrer mit Grün-Rot-Schwäche haben ihren Artenschutzanspruch meiner Meinung nach wirklich verspielt, aber was ist mit dem harmlosen und schutzwürdigen Rest der bedrohten Art des Fahrradfahrers?

Frosch

Nicht nur, dass ausgeschilderte Fahrradwege/kombinierte Fuß- und Radwege plötzlich ohne zweckdienliche Hinweise enden und einen vor die Wahl stellen, entweder StVZO-konform (= lebensmüde) auf der (von übermotorisierten Rasern) vielbefahrenen Straße weiterzufahren oder sich brav und schiebenderweise unter die Fußgänger einzureihen. (Oder, drittens, verbotenerweise auf dem Bürgersteig weiter zu fahren — und dabei zu riskieren, von brutalen Dresdner Bürgersteigbenutzern an den nächsten Baum/vor das nächste Auto geschubst zu werden…)

Nein, auch das StVZO-konforme Überqueren von Kreuzungen stellt den gemeinen Dresdner Radfahrer manchmal vor schier unüberwindbare Hindernisse. So ist oftmals weder anhand von Ampeln noch anhand der Bürgersteigpflasterung zu erkennen, wo man nun radfahren darf und wo nicht. Möchte man gar nichts falsch machen, braucht man als freiwillig Schiebender mehrere Ampelphasen, um nach links abzubiegen. Wer auf die Abbiegespur auf der Fahrbahn wechselt, zieht sich als Hindernis für flotte Autofahrer nicht nur deren Zorn zu, sondern landet im Zweifelsfall auch auf deren Kühlerhaube.

Selbst wenn es eigens auf der Fahrbahn eingezeichnete Fahrradfahrstreifen gibt, ist der Ausgang des Abenteuers im Großstadtdickicht ungewiss. Denn wenn diese ausnahmsweise nicht aus heiterem Himmel enden (am besten kurz vor einer Kreuzung, weil dort die zur Verfügung stehende Straßenbreite aufgrund einer Abbiegespur andernfalls nicht mehr für die vorgeschriebene Spurbreite ausreichen würde), steht man halt in einer eigenen Fahrradfahrer-Fahrspur an der Ampel und wartet auf Grün.

Und wartet.

Und wartet.

Und wartet.

Bis man merkt, dass die Ampel von einer Induktionsschleife in der Fahrbahn gesteuert wird, die man als Fahrradfahrer nicht auslösen kann, WEIL MAN EINFACH NICHT GENUG METALL UNTERM HINTERN HAT, UM DIE VERD… INDUKTIVITÄT DER SPULE ZU VERÄNDERN!

Es wäre schön, wenn Verkehrsplaner beim Planen von Fahrradstreifen in Dresden einmal mitdenken würden!

(…oder gleich ein Schild an die derartig nicht funktionierenden Ampel hängen würden, dass man als Fahrradfahrer auch bei Fußgängergrün eine Ampel weiter losfahren darf, solange noch kein Autofahrer die Hauptampel für einen selbst ausgelöst hat…)

DANKE!

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