Legal, liberal, scheißegal!

Nachdem Patrick Döring schon Peer Steinbrück dafür kritisierte, dass der zuviel Geld verdiene, und die Offenlegung der Nebeneinkünfte von Abgeordneten nur von Abgeordneten der SPD forderte, geht Martin Lindner jetzt noch einen Schritt weiter auf die Linke zu: Er fordert die staatliche Subventionierung hoher Mieten, damit Vermieter künftig noch mehr Gewinn machen können (Maybritt Illner vom 29.11.12 58:12 ff.). Der Staat soll es für die F.D.P. immer dann richten, wenn die eigene Lobbygruppe betroffen ist.

Damit steht der Koalition von F.D.P. und Linken jetzt eigentlich nichts mehr im Wege.

Linksruck dank Peer Steinbrück

Die Sehnsucht nach dem totalitären Staat ist in Deutschland groß. Dass die Linke fordert, totalen Einblick in Peer Steinbrücks Einkünfte nehmen zu können, war klar, bei den Grünen zu erwarten — sie lassen in der letzten Zeit einfach keine Dummheit aus — Gleiches gilt für Do-blinds CSU, aber die F.D.P.? Jungs, Ihr braucht wohl Tipps wie man Geld verdient?!

O.K., Steinbrück fragen!

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Pussy statt Putin

Während in Deutschland die Grüne Partei in trauter Gemeinsamkeit mit Union, FDP und SPD die körperliche Kennzeichnung für männliche Juden mit einem Sonderrecht regeln will und die katholische Kirche Blasphemie wegen des Titanic-Titels im Gesetz verankern möchte, sieht man am aktuellen Urteil in Russland, wohin der Abschied vom säkularen Staat führt.

Zwei Jahre Haft klingt unfassbar viel und ist es auch. Obwohl die Pussys sich bei den Gläubigen entschuldigt hatten, hat das Gericht diese Entschuldigung nicht gewürdigt und damit gezeigt, es ging um die politische Botschaft und nicht um die Verletzung der religiösen Gefühle. Für die politische Botschaft gab es seitens der Mädchencombo keine Entschuldigung und zu Recht nicht. Auch wenn der SPD Kanzler a. d., Gerhard Schröder, Putin noch als lupenreinen Demokraten bezeichnete, kann davon für Russland keine Rede sein. Hierfür bräuchte es ein Bürger- und kein Oligarchentum, d.h. hierfür bräuchte es privates Eigentum, Rechtssicher- und Meinungsfreiheit.

Bis dahin ist der Weg weit und, ob man ihn für diese lange Zeit auf dem Rücken kleiner, verrückter und sehr schlechte Musik machender Mädchen austragen muss, mag verantworten, wer will. Es ist in jedem Fall ein Jammer.