Die Süddeutsche Zeitung verwöhnt ihre Leser mit dem geschliffenen Wort und läßt ihm Raum für Phantasie, etwa wenn man brilliante Filmkritiken liest und sich an die Hand nehmen läßt, um die “guten” Filme zu sehen. Die mediale Überinformation des billigen Mediums Internet verführt die Macher der Süddeutschen, uns das Übergewicht Prantls zu zeigen oder Meister der Filmkritik, deren Angesicht beim Kinobesuch eher verunsichert.

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Sätze wie “Die Italowestern auf die Tarantino sich mit diesen Filmen bezieht  waren allemal cooler und unverschämter als seine eher schwerfällige Homage. Der Geist der Rebellion der 60er spukt in diesen Filmen herum, der Straßenkämpfe und der Demonstrationen und der Black-Power-Bewegung. Das waren damals wirklich hippe Filme.”

Klingen aus dem Mund eines Zeitzeugen der Hippiebewegung anders, als aus der abbildfreien Sprache des Zeitungstextes.

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Während meine eigentliche Niederlage gestern darin bestand, in einer Kneipe gewesen zu sein, die nur gegen Vorkasse Bier herausgeben wollte, besteht die heutige Niederlage darin, dass es weiter geht.

Dabei waren die Anzeichen für einen Weltuntergang doch offensichtlich:  Schon vor anderthalb Jahren kündigte Gaddafi die “entscheidende Schlacht” an, die Schlacht um Misrata. Missraten war daran auch, dass Deutschland sich entschieden unbeteiligt zeigte. In der Finanzkrise, vor deren Folgen uns dieselben Politiker retten sollen, die uns dahin manövriert haben, gründeten memoschwache Finanzjongleure die Bad Bank, auf die sie ordnungsgemäß ihre Verluste buchten. Vor einer Woche brauchte die amerikanische Waffenlobby NRA nur vier Tage, um erstmalig festzustellen, dass sie “todunglücklich” über ein Schusswaffenmassaker sei, und kürzlich fing der Papst auch noch an zu twittern.

Alle Zeichen waren falsch.

Melancholia

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Mai 212012

deckt auf. Bundesbildungsministerin Schavan hat ihre Promotion in Deutsch geschrieben, wie andere vor ihr. Krass!

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