Mrz 022015

LLAP

A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP

Leonard Nimoy ‏(@TheRealNimoy) 23. Februar 2015

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Feb 282015

Nachdem wir von einer kleinen Stadt in eine größere gezogen waren, kam auch ich alter Internetjunkie in den Genuss von schnellem VDSL — und es war gut.

Das heißt, bis zum ersten Firmwareupdate der Box. Nach einem Neustart war Schluss mit DSL und auch dem darauf aufsetzenden Telefonanschluss.  Der lapidare Kommentar auf dem Display: “Bitte prüfen Sie die Verbindung zum Telefonanschluss!”

Nach einigem Hin und Her mit unserem Provider und der Telekom war allerdings alles wieder OK. Bis zum nächsten Neustart. Die Synchonisation dauerte sechs Stunden. Danach stand die Leitung erst einmal, bis ich voriges Wochenende das Gerät doch noch einmal neu starten musste. Mit hinlänglich bekanntem Effekt.

Die “Have you tried to turn it off and on again”-Hilfestellungen der Hotline waren ebenso wenig nützlich wie die “Wir arbeiten an Ihrem Problem, bitte haben Sie noch etwas Geduld”-SMS. Immerhin schien sich das Problem am Mittwoch von selbst wieder eingeränkt zu haben.

Trotzdem stand dann am Samstagvormittag unerwartet ein Telekomtechniker vor der Tür und wollte die Leitung durchmessen. Und an dieser Stelle muss ich jetzt eine Lanze für die viel gescholtene Telekom brechen. Ohne diesen Techniker wäre wohl keiner dem wirklichen Problem auf die Schliche gekommen.

Unsere Wohnung hat mehrere Telefondosen, eine im Flur, eine im Wohnzimmer und eine im “KZ” (Originalbeschriftung im Sicherungsschrank, steht wohl für Kinderzimmer). Der Kommentar des Technikers dazu: “Die sind bestimmt alle parallel verschaltet. Das ist tödlich für VDSL. Wenden Sie sich doch mal an die Hausverwaltung, die sollen einen Elektriker zum Prüfen schicken.”

Da aber von unserer Hausverwaltung ähnlich kompetente Hilfe wie von der oben erwähnten Hotline zu erwarten steht, griff der Mann im Hause lieber zur Selbsthilfe in Form des Phasenprüfers. Nachdem mir alle drei Dosen dann zu Füßen lagen, stellte sich heraus, dass der Telekom-Techniker recht hatte. Eine ungeschirmte Zweidrahtverbindung vom Keller zum Flur, zum Wohnzimmer und dann unter’s Dach. Der Traum eines jeden Hobbyfunkers, eine “Einhundertmeterantenne”.

Also flugs die Drähte nach oben aus der Dose gezogen und siehe da, nicht nur synchronisiert das Modem plötzlich innerhalb weniger Sekunden, auch unser Upstream-Wert ist plötzlich von mageren 2,7 Mbit/s auf beachtliche 9,3 Mbit/s geklettert!

Jetzt würde ich nur noch gerne den Telekom-Techniker anrufen mit der Bitte, er solle noch einmal messen kommen und sich sein wohlverdientes Trinkgeld abholen. Das wiederum sollte man dem die Verkabelung zusammenstümpernden Elektriker vom Lohn abziehen, mehrmals.

Die Moral von der Geschichte: In einer Zeit, in der immer höhere Frequenzen über die Leitung gehen, sollte nicht jeder Strippenzieher eine Hausverkabelung verlegen dürfen, nur weil er billig ist.

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Sex Gags Überraschungen

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Feb 092015

Neumarkt-DD

Auch hier nachzulesen.

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