Streetart II: Erfurt

Dass es nicht immer gleich Banksy sein muss, hat bereits der Artikel über Krakau gezeigt. In vielen Städten sind die Wandentschnöderungen zu sehen und gelegentlich auch zu bewundern. Wie weit die Wertschätzung dieser „Schmierereien“ immer noch auseinander gehen, zeigte ein vor kurzem in der Zeit erschienener Artikel zum Gerichtsprozess gegen die Hamburger Graffiti-Legende Oz, der für sein Werk 14 Monate Knast bekam. Dagegen wird in Bristol ein bereits übertünchtes Werk Banksys wiederhergestellt.

Keine Streetart
Duden! Bitte!

Es steht sicher außer Frage: die wenigsten Dekorationsideen für die Häuser und Wände Anderer sind geschmackvoll oder gar erträglich. Dieses Beispiel aus Erfurt illustriert, was ich sagen will. Doch wie die folgenden Bilder zeigen, es gibt auch nette Sachen — wirklich nette.

7 Antworten auf „Streetart II: Erfurt“

  1. „Es steht sicher außer Frage: die wenigsten Dekorationsideen für die Häuser und Wände Anderer sind geschmackvoll oder gar erträglich.“
    Fragt sich doch, wo diese Gewissheit herkommt. Im folgenden sind auch zu 50% legale „Schmierereien“ zu sehen und diese mit der Kontroversität von Graffiti-Legende OZ oder dem Streetartist Banksy zu vergleichen ist Lachhaft, sonnst nichts.
    Graffiti fragt nicht ob es geschmackvoll oder erträglich ist, es rebelliert gegen Erträglichkeit
    und wird meist von Leuten gemacht die diese nicht ertragen.
    2. Was soll denn diese Bildunterschrift: „Duden Bitte!“ hat ja schon fast Bild-Zeitungs- Niveau, schon mal etwas von künstlerischer Freiheit gehört? –> wohl kaum, denn andernfalls würde wohl kaum so abwerend und wenig objektiv über Taggs geschrieben werden (Da hier anscheinend keine Szenekenntnis vorhanden ist: Tagg = kurzes Zeichen/Synonym welches Writer oder ostdeutsch „Graffiti-Sprüher“ an öffentlichen und privatem Eigentum hinterlassen)
    3. Rächdshraipunk hat nur den Zweck Verständlichhkeit zu wahren, wer darüber hinaus auf richtige Schreibweise besteht ist in meinen Augen zwanghaft oder unsicher und versteckt sich hinter Mensch gemachten Normen um (endlich auch mal und völlig unberechtigt) auf andere herab zu blicken.

    Peace and out!

  2. Lieber Deko-Dancer, dass mit den Normen und den Menschen lässt sich nicht auseinanderdividieren. So bleibt offen, ob Verstehen im Unverständnis oder in anderen Normen zu pass kommt.

    ps: Obigen Text-Sprüh als Tagg zu bezeichnen ist mutig, wenn nicht gar falsch, aber da müsste man/frau sich ja einer Definitionsmacht unterwerfen.

Kommentare sind geschlossen.