Süddeutsche Hippness

Die Süddeutsche Zeitung verwöhnt ihre Leser mit dem geschliffenen Wort und läßt ihm Raum für Phantasie, etwa wenn man brilliante Filmkritiken liest und sich an die Hand nehmen läßt, um die „guten“ Filme zu sehen. Die mediale Überinformation des billigen Mediums Internet verführt die Macher der Süddeutschen, uns das Übergewicht Prantls zu zeigen oder Meister der Filmkritik, deren Angesicht beim Kinobesuch eher verunsichert.

Sätze wie „Die Italowestern auf die Tarantino sich mit diesen Filmen bezieht  waren allemal cooler und unverschämter als seine eher schwerfällige Homage. Der Geist der Rebellion der 60er spukt in diesen Filmen herum, der Straßenkämpfe und der Demonstrationen und der Black-Power-Bewegung. Das waren damals wirklich hippe Filme.“

Klingen aus dem Mund eines Zeitzeugen der Hippiebewegung anders, als aus der abbildfreien Sprache des Zeitungstextes.